© Eva Kelety

 

 

 

 

 

Ulla Rauter, geboren 1980 in Wiener Neustadt, studierte Transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst Wien. Sie arbeitet als Medienkünstlerin und Musikerin an der Schnittstelle von Klangkunst und Bildender Kunst – ihre Werke umfassen performative Skulpturen, musikalische Performances und selbstgebaute Instrumente.

Ein Schwerpunkt in ihrer Arbeit ist die Entwicklung experimenteller Klanginterfaces. Ihre sensorbasierten elektronischen Musikinstrumente wurden international in Performances und als Objekte in Ausstellungen gezeigt. Zwei weitere zentrale Themen in ihrer künstlerischen Arbeit sind die Stille als Material und Sehnsuchtsort – zu diesem Thema realisierte sie seit 2009 eine Reihe interaktiver Arbeiten im öffentlichen Raum – und die menschliche Stimme, die sie als Ausgangsmaterial ihrer visuellen und akustischen Übersetzungs- und Transformationsprozesse erforscht.

2010 gründete sie mit Christine Schörkhuber die jährliche Hörschau "Klangmanifeste". Seit 2013 ist sie Lehrbeauftragte an der Abteilung Digitale Kunst der Universität für Angewandte Kunst Wien.

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2003-2009 Studium Medienübergreifende Kunst, Universität für Angewandte Kunst Wien
2008 Förderpreis im Rahmen des 1. Ö1-Talentestipendiums
2009 Diplom mit Auszeichnung
2009-2010 Arbeitsstipendium des BMWF
2011 Startstipendium des BMUKK
seit 2013 Lectureship at the University of Applied Arts, Department of Digital Art
2013-2016 Artist des FWF PEEK Projekts "Digital Synesthesia"
2014 Artist in Residence, Nordic Artists’ Center Dale in Norwegen
2015 Artist in Residence, Auslandsateliersstipendium Rom des BKA Österreich
2017 Staatsstipendium für Video- und Medienkunst des BKA Österreich
2018 Artist in Residence,
Bundesländeratelier Paliano
2019 Talking Hands, Projektförderung des Bundeskanzleramts Österreich
seit 2022 Artistic researcher im PEEK Projekt „Semiotic Symbiosis for the Posthuman Commons” des Wissenschaftsfonds FWF