Meine eigene Stimme ist Ausgangsmaterial der Arbeit.
Im Prozess einer Schleife lasse ich sie ihren eigenen
Körper generieren, der das Gesprochene als objekthafte
Spur im Raum darstellt.

Dazu interpretiere ich Frequenz-Spektrogramme meiner
Stimme als „Röntgenbilder“ des Stimmkörpers. Indem
ich neben Frequenz und Zeit das Volumen (die Lautstärke)
als dritte Achse im Raum einführe, werden die stimm-
haften Elemente zu lamellenartigen Ausweitungen: Die
"Voice-shapes" entstehen. Sie werden zur Partitur der
Installation.

Die Rückübersetzung des Videobildes in Klang macht die
Stimme wieder hörbar. Der Einsatz von Licht modelliert
das Material optisch und klanglich.