Text zur Ausstellung

Wenn Ulla Rauter ein Instrument baut, dann verwandelt sie die eigene Haut in ein „elektrodermaless Interface".
In einigen anderen Arbeiten versucht Sie, die Bewegungen ihres Körperinneren – Herzschlag und Atmung – nach außen zu transportieren…

Die Kunst von Rauter ist eine Kunst des Abtastens, Übersetzens, Transferierens und nach außen Transportierens. Das Abtasten der eigenen Haut, das Abtasten des eigenen Selbst, geht darüber hinaus zum Abtasten des Ortes, der Umgebung, des Sichtbaren.

Dabei nimmt der Sound in ihren Arbeiten immer wieder einen zur bildhaften Darstellung gleichberechtigten Stellenwert ein.
Das undurchschaubare Andere, nicht Sichtbare, nach außen nicht Hörbare transformiert sie in Datenmengen, die dann zu Klang und Licht werden.

Die Kunst von Ulla Rauter ist an der Schnittstelle von Klang und Bild zu finden, wo ein Medium in das anderes fließt…

Mirjana Peiter, Kuratorin

 



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